Concorso D'Eleganza Villa D'Este 2012

Klasse F: Die Ferrari 250 Dynastie

Mit ein Grund, dass der Concours in diesem jahr etwas "Ferrari-lastig" war ist diese Kategorie,
in der logischerweise NUR Ferrari Einzug hielten.
Bereits am Concours konnte man einige kritische Stimmen hierzu hören.
Doch es gibt wirklich Schlimmeres, als bei einem Concours auf eine grosse Anzahl herrlicher und (meist) einzigartiger Ferrari zu stossen.
Die Veranstaltung am Comer See ist durch die Platzbeschränkung allerdings wirklich zu klein um jedes Jahr eine Ferrari-Klasse zu starten,
denn "Villa D'Este" lebt von der Vielfalt und den hochkarätigen Automobilen, die der Autoenthusiast sonst eben nicht so oft unter freiem Himmel zu sehen bekommt.



Ferrari 250 Europa (1954), Chassis: 0313EU
Coupé
Coachwork: Vignale
Entrant: Heinrich Kämpfer (CH)

Die erste Strassenversion mit der mittlerweile legendären Typenbezeichnung "250" war der Europa.
Auf dem Pariser Autosalon 1953 debütierte dieses Modell, wurde anschliessend auf der New Yorker Automesse gezeigt und blieb viele Jahre in den USA.
2009 startete der jetzige Besitzer eine Vollrestaurierung, zu der es auch gehörte den zwischenzeitlich eingebauten amerikanischen V8-Motor zu ersetzen.



Ferrari 250 GT Europa (1955), Chassis: 0399GT
Coupé
Coachwork: Pinin Farina
Entrant: Pier Giorgio Mastroeni (I)

Der 250GT Europa war der Nachfolger des 250 Europa.
Mit einem 20cm kürzeren Radstand und ausgestattet mit dem Colombo-12-Zylinder,
anstatt dem Lampredi-Motor ergab sich eine ganz andere Charakteristik des Fahrzeugs.
Das Design von Pinin Farina war deutlich gefälliger, wenn auch weniger aussergewöhnlich.
Bereits 2003 war dieses Fahrzeug am Concours D'Elegance Villa D'Este.



Ferrari 250 GT (1956), Chassis: 0515GT
Berlinetta
Klassensieger
Coachwork: Zagato
Entrant: David Sydorick (USA)
Der erste 250GT, der von Zagato karosseriert wurde, natürlich mit einem typischen "Double-Bubble"-Dach.



Ferrari 250 GT (1961)
Spider California
Coachwork: Scaglietti
Entrant: Andrew Pisker (UK)
Der California Spider gehört nicht nur zu den schönsten Ferrari, oder Autos überhaupt, er ist auch einer der teuersten Gebrauchtwagen.



Ferrari 250 GT SWB (1962)
Berlinetta
Mention of Honor
Coachwork: Scaglietti
Entrant: Jean-Pierre Slavic (CH)
SWB bezeichnet eigentlich generell nur einen kurzen Radstand (short wheelbase), bei Ferrari ist es ein Synonym für eine Legende im Motorsport,
die erst mit dem direkten Nachfolger, dem 250GTO, übertroffen wurde.



Ferrari 250 GTL (1964)
Coupé
Coachwork: Scaglietti
Entrant: Heinz Schweizer (CH)

Den luxuriösen Abschluss fand die 250er Serie mit dem Lusso (italienisch für Luxus),
viele Details wurden in späteren Ferrari-Modellen zitiert.


Klasse A
Graceful Open Air-Style
Klasse B
Interpretations of Elegance
Klasse C
The Art of Streamlining
Klasse D
Little Jewels
Klasse E
Stars of the Rock'n'Roll Era
Klasse F
The Ferrari 250 Dynasty
Klasse G
La Dolce Vita
Klasse H
Gentleman's Sports Cars
Klasse I
Heroes of Le Mans
Prototypen und Concept Cars
Sonderausstellung
BMW
Sonderausstellung
Rolls-Royce
 Sonderausstellung
Zagato
 Sonderausstellung
Kleinwagen
Motorrad Concours
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