Retro Classics Stuttgart 2013
Prototypen
Das Haupthema in Stuttgart waren natürlich die Old- und Youngtimer, doch waren auch einige Prototypen ausgestellt.
Der Alfa-Romeo TZ3 Corsa Zagato ist eigentlich weniger
ein Prototyp, sondern vielmehr eine Sonderkarosserie,
da er jedoch von der Designschmiede Zagato hergestellt
wurde und das erste von weiteren 9 Stradale Modellen ist, passt er ganz
gut in diese Kategorie.
Nicht umsonst wurde der TZ3 Corsa am Concours
D'Elegance Villa D'Este 2010 in der Prototypen-Kategorie der Weltöffentlichkeit
vorgestellt.
Zum 100. Geburtstag von Alfa-Romeo entwickelte Zagato
diese Hommage an die TZ1 und TZ2,
allerdings basierend auf einer Dodge Viper.
So befremdlich das auch klingt, Fiat ist nun nicht
nur die Konzernmutter von Alfa-Romeo, sondern auch von der Chrysler-Tochter
Dodge.
Der Irmscher Inspiro ist schon eher ein echter Prototyp.
Und "Retro-Classics" könnte das Entwicklungsmotto
gewesen sein, als dieses Concept-Car 2002
in Genf vorgestellt wurde.
Der Inspiro versucht die klassischen, britischen Roadster-Elemente
modern zu interpretieren.
So ganz gelungen ist der Versuch nicht, speziell der
grobe Kühlergrill fand keinen Zuspruch.
Und so blieb diese Retro-Studie eine Studie und nach
mehr als 10 Jahren hat sie nun auch schon den Classics-Status,
denn nichts ist heute älter als eine Studie von
gestern.
Auf der IAA 2011 wurde der Mercedes F125! vorgestellt.
Die 125 steht für das 125-jährige Firmenjubiläum.
Das "F" in der Typenbezeichnung deutet darauf hin,
dass es sich um ein Konzeptfahrzeug und nicht um einen seriennahen Prototypen
handelt,
diese werden bei Mercedes mit der Bezeichnung "Vision"
gekennzeichnet.
Während ein normaler Prototyp die Technik oder
das Design etwa eine Modellgeneration, das heisst etwa 5 Jahre vorwegnimmt,
soll der F125! skizzieren, wie ein Mercedes im Jahr
2025 aussehen könnte.
Viele der technischen Ideen sind noch nicht serienreif.
Nach der Ur-Version des 356 baute Porsche drei Rennwagen für LeMans.
Die verkleideten Radausschnitte verbesserten den Luftwiderstand,
die Aluminiumkarosserie sorgte für ein niedriges Gewicht,
so schaffte man auf Anhieb einen Klassensieg beim
wohl berühmtesten 24-Sunden Rennen.
Porsche hatte
auf dem eigenen Museumsstand einige weitere Studien ausgestellt
und bei den Bussen
konnte man noch einen besonders grossen Prototypen entdecken.
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