79. Genfer Automobilsalon
2009
Teil 1: Hersteller A - E

Vom 5. bis 15. März fand in Genf der 79. Autosalon statt.
Die Krise in der Automobilbranche war deutlich zu spüren,
die Firmen agierten deutlich sparsamer, teilweise mussten die Ausstellungsflächen von den Organisatoren neu verteilt werden.
Dies gab aber einigen kleineren Firmen die Möglichkeit wesentlich bessere Plätze zu ergattern.
Auch die Besucher strömten weniger. "Nur" 650'000 besuchten den Salon, nach rund 700'000 im letzten Jahr.

Für folgende Fahrzeuge gibt es Extraseiten:


Citroën C-Cactus

Citroën GT

Dodge Circuit EV

Fioravanti LF1

ItalDesign Frazer-Nash Namir

ItalDesign VadHò

Infiniti Essence

Mansory Porsche Chopster

Nissan Qazana

Peugeot RC HYbrid4

Rolls-Royce 200EX

Saab 9-X Cabrio
   

Zagato Z-One
 

Auffallend in diesem Jahr waren die vielen Elektro- oder Hybridfahrzeuge,
die oft schon als "fast serienreif" angepriesen wurden.
Auf der anderen Seite sah man viele leistungsgesteigerte Versionen, teilweise ab Hersteller, teilweise von Edeltunern.


One Flow Air

MDI zeigte eine Auswahl an luftbetriebenen Fahrzeugen.
Der One Flow Air erreicht mit komprimierter Luft eine Reichweite von 100km,
mit dem zusätzlichen Verbrennungsmotor kann man die Reichweite auf 900km steigern.


Alfa-Romeo GTA

Alfa-Romeo bemühte die Firmengeschichte um den neuen Mito GTA vorzustellen.
Der kleine Fruchtzwerg hat 230PS!


Artega GT "Intro"-Edition

Artega, mittlerweile zum dritten Mal in Genf zeigte die blaue Variante des "Intro".
Nach der Nullserie in rot, die für Händler und den Fahrzeugversuch reserviert sind
beginnt nun die Serienfertigung mit der "Intro"-Edition in blassgelb und blau.


Aston-Martin One-77

Aston-Martin zeigte an den Pressetagen den neuen Lagonda.
Man kann dieses, auf dem Mercedes GLK basierende Monsterauto nur als Faux-Pas der Firmengeschichte sehen,
vielleicht hatte man deshalb auch nicht den Mut den Lagonda dem breiten Publikum vorzustellen.
Der One-77 sieht deutlich besser aus und soll in einer Auflage von 77 Stück gebaut werden,
zum Stückpreis auf Niveau des Bugatti Veyron!
Eine fahrbare Version wurde am Concorso d'Eleganza Villa D'Este gezeigt.



Auto Union Typ C Stromlinien-Weltrekordwagen, 1937

Audi feiert 2009 den 100. Geburtstag, nicht gerade das beste Jahr für grossartige Feierlichkeiten,
doch vielleicht gerade deswegen zeigte man den Auto-Union Typ C Weltrekordwagen,
der das Audi-Museum dieses Jahr auch noch für eine
England-Reise (Goodwood, Festival of Speed) verlassen wird.
Auch an der IAA in Frankfurt zeigte man dem Publikum dieses Fahrzeug.


Audi S5 Cabriolet

An Neuheiten gab es das A5 Cabrio zu sehen, von dem auch die Sportvariante S5 Cabrio vorgestellt wurde.


Audi TT RS

Auf Basis des TT gibt es nun die Sportversion TT RS, mit 340PS ein Porsche-Jäger und Traumwagen.


Bentley Continental GT Supersports

Der schnellste Serien-Bentley aller Zeiten wurde in Genf vorgestellt.
630PS katapultieren das Coupé auf eine Spitzengeschwindigkeit von 329km/h.
Das alles unter dem Deckmantel der Umweltverträglichkeit, denn möglich wird diese Leistung durch das Flex-Fuel-Konzept.
Der Motor des Bentley kann mit normalem Kraftstoff oder mit Bio-Ethanol E85 betrieben werden.


Bitter Vero

Erich Bitter zeigte gleich drei Fahrzeuge in Genf!
Neben dem "Standard"-Vero, der bereits in Produktion ist, gab es eine leistungsstärkere Variante zu sehen.


Bitter Vero


Bitter Vero Sport

Premiere in Genf feierte das kleinere Modell "Vero Sport", der auf einem kleineren Holden Basisfahrzeug aufgebaut wird.
Doch der Motor ist für europäische Verhältnisse riesig, 6,2-Liter...


BMW X1 Concept

Noch immer als Konzeptstudie ausgestellt, der kommende X1.
Bereits 2003 war in Genf eine ähnliche Studie von BMW vorgestellt worden, der X Activity,
damals noch mit grossem Cabrioverdeck, schade, dass diese Option nicht in die Tat umgesetzt wird.
Schade auch, dass es rund sechs Jahre dauert eine solche Studie (reichlich verwässert) in die Serie umzusetzen,
aber das gab es ja auch mit dem CS1, der nun als 1er Cabrio von den Fliessbändern rollt.


BMW Z4

Der neue Z4 von BMW ist wieder ein Stück gewachsen und hat sich vom Bangle-Design distanziert.
Die Linienführung gefällt, das Metall-Klappdach hat aber nichts mehr mit der Grundidee eines Roadsters gemein.
Grössenmässig und preislich kommt der Z4 schon bedrohlich in die Nähe des 6er Cabrios.
(Sieht aber viel besser aus...)
Vielleich schafft BMW so Platz nach unten?
Wie wäre es denn mit einem Z2, basierend auf der 1er-Serie und mehr Roadster-Genen???


Brilliance CS4 Wagon

Brilliance versucht die Modellpalette zu erweitern und Fuss zu fassen auf dem europäischen Markt.
Leider war das von Pininfarina gestylte Coupe nicht ausgestellt.
Es hat keine Chancen mehr auf eine Markteinführung in Europa.


Bugatti Veyron Bleu Centenaire

Bugatti scheint endgültig abgehoben zu sein.
Zum 100. Gründungstag der ursprünglichen Bugatti-Firma produzierte man eine exclusive "Sonderserie".
Den Bleu Centenaire, die Stückzahl der Serie ist 1 (in Worten: E I N S!)
Eine schöne kombination von matt- und glanz-blau.


Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport

Erstmals in Genf, die offene Version des Veyron, der Grand Sport, hier mit ausgefahrenem Spoiler zu sehen.
Mansory zeigte in Genf den Vincero, den ich auf einer Extra-Website für getunte Fahrzeuge zeige.


Chevrolet Spark

Der neue Winzling bei Chevrolet heisst Spark und übernimmt nicht nur die Farbe der Studie Beat,
die unter anderem an der IAA 2007 zu sehen war.


Chevrolet Cruze

Der ebenfalls neue Cruze bringt die Trendidee von viertürigen Coupés in die Kompaktklasse.


Courb Z'Cen

Im "Grünen Pavillon", einem kleinen Hallenabschnitt, in den sich nur wenige Besucher verirrten sah man einige Elektrofahrzeuge, unter anderem diesen Courb Z'Cen, den es noch nicht zu kaufen gibt, der aber über jede Menge Sicherheits-Features verfügen wird. Inklusive Alkomat, damit keine Blaufahrten mit der grünen Energie möglich sind.


DR Motor 1

Neu in Genf war die Firma DR Motor. (Das heisst jetzt nicht "Doktor-Motor".
Die italienische Firma wurde vor über 20 Jahren von Massimo Di Risio gegründet.


DR Motor 2

Auf Basis chinesischer Technik werden in Italien die verschiedenen Modelle aufgebaut.


DR Motor 3

Neben den Stadtflitzern gibt es auch Mini-SUVs, als 3- und 5-Türer.
Bereits als Gedankenspiel wurden einige Design-Vorschläge für einen Supersportwagen gezeigt,
die in Zusammenarbeit mit der Designschule IED entstanden.

Genfer Autosalon 2009, Teil 2: F - K
Genfer Autosalon 2009, Teil 3: L - R
Genfer Autosalon 2009, Teil 4: S - Z
Genfer Autosalon 2009, Teil 5: Tuner
Genfer Autosalon 2009, Teil 6: Prototypen

Genfer Autosalon 2002
Genfer Autosalon 2003
Genfer Autosalon 2004
Genfer Autosalon 2005
Genfer Autosalon 2006
Genfer Autosalon 2007
Genfer Autosalon 2008
Genfer Autosalon 2010
 

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